FlixBus kommt schnell zum Ziel mit MobileIron Cloud

FlixMobility ist in ganz Europa und seit 2018 auch in den USA aktiv (Bildquelle: FlixMobility)

FlixMobility ist in ganz Europa und seit 2018 auch in den USA aktiv (Bildquelle: FlixMobility)

Das Münchner Unternehmen FlixMobility mit seinen Marken FlixBus und FlixTrain setzt schon seit Jahren eine eigene mobile App ein, mit der die Fahrgäste von ihrem mobilen Endgerät aus Fahrkarten buchen, Fahrpläne  und die nächste Haltestelle einsehen können. Jetzt stellt der Fernverkehrs-Innovator seinen rund siebentausend Busfahrern und den zahlreichen Fahrgastbetreuern an den Stationen und Terminals eine moderne mobile Arbeitswelt bereit. Seit Ende 2018 hat FlixMobility über 2500 Android-Geräte im Einsatz. Sicher und effizient verwaltet werden die Endgeräte mit MobileIron Cloud, die von der Deutschen Telekom als SaaS angeboten wird.

Mobile Szenarien für Fahrer, Check-in-Mitarbeiter und Passagiere
Busfahrer und Stationspersonal nutzen die im Android-Kiosk-Modus laufenden und von MobileIron Unified Endpoint Management (UEM) verwalteten mobilen Endgeräte in erster Linie für den Registrierungsprozess beim Einstieg und für den Kontakt zur Betriebssteuerung. Zentrale mobile Funktionen werden dabei zum einen in der FlixBus App (für die Fahrgäste) und zum anderen in der FlixBus Fahrer-App (für Fahrer und Stationspersonal) abgebildet.

Die FlixBus Fahrer-App enthält die folgenden Funktionen:

  • Check-in der Fahrgäste
  • Einsicht in die Passagierliste
  • Einblick in die Fahrpläne
  • Buchung von Fahrkarten (durch den Fahrer vor Ort)
  • Buchung von Zusatzgepäck (durch den Fahrer vor Ort)
  • Buchung der Fahrradmitnahme (durch den Fahrer vor Ort)
  • Erfassung von zurückgelassenen Gegenständen

Die FlixBus App für die FlixBus-Passagiere enthält folgende Funktionen:

  • Buchung von Fahrkarten
  • Buchung von Zusatzgepäck
  • Buchung der Fahrradmitnahme
  • Speicherung von persönlichen Tickets in der App
  • Anzeigefunktion von Haltestellen
  • Fahrtrouten-Verfolgung und Darstellung in Echtzeit
(Passagiere beim Check-In, Bildquelle: FlixMobility)

Passagiere beim Check-In (Bildquelle: FlixMobility)

Der letzte Punkt stellt derzeit ein Pilotprojekt auf mehreren Verbindungen in Europa dar. Ebenso können sich seit kurzem die mobilen Endgeräte über die FlixBus Fahrer-App mit der Linkbox eines Fahrzeugs verbinden. Dabei wählt der Fahrer die zu bedienende Fahrt in der FlixBus Fahrer-App und dann die zum Bus gehörende Linkbox aus, sodass sich im FlixBus-System automatisch der Bus mit der gerade stattfindenden Fahrt verbindet. Dies erleichtert viele Abläufe in der Betriebssteuerung deutlich.

„Insgesamt sparen wir nach ersten Berechnungen bei der Konfiguration der mobilen Endgeräte mehr als 50 Prozent der vorher benötigten Zeit ein“, erklärt Stefan Tontsch, Vice President Operations, FlixMobility Experience.

MobileIron senkt den Verwaltungsaufwand erheblich
Aufgrund des schnellen Wachstum des Unternehmens wurde die übliche händische Einrichtung der Fahrer-Smartphones zu teuer, zu zeitaufwändig, zu fehleranfällig! Eine vorkonfigurierte Management-Lösung für mobile Endgeräte, die bei Busfahrern und Stationspersonal zum Einsatz kommen, war deshalb unausweichlich.

Mit der MobileIron-Lösung werden nun die Nutzerprofile automatisch auf die Smartphones geladen. Je nach Region unterscheiden sich die Profile in einigen Punkten, aber in der Regel sind Apps für geschäftliche Telefonate, Echtzeit-Kommunikation sowie die FlixBus Fahrer-App und die FlixBus App im Kiosk-Modus zugänglich.

„Mit der MobileIron-Lösung konnten wir die Verwaltungsprozesse (Berechtigungs-Management, Sicherheits-Einstellungen etc.) der mobilen Endgeräte passgenau auf das Profil des jeweiligen Busfahrers oder Stations-Mitarbeiters zuschneiden und nahezu automatisieren“, sagt Stefan Tontsch, Vice President Operations, FlixMobility Experience.

Durch die vereinfachte Nutzeroberfläche der Telefone machen die Nutzer weniger Bedienungsfehler, sodass der Wartungsaufwand sinkt. Als entscheidende Kriterien für die Entlastung der Helpdesk-Anrufe nennt FlixMobility:

  • Erstellen von Standardprofilen. Daraus resultiert eine größere Stabilität der Endgeräte
  • Die Ferndiagnose-Möglichkeiten der MobileIron-Plattform. Damit verminderte sich der Zeit- und Logistikaufwand bei auftretenden Problemen

Darüber hinaus müssen die Busfahrer und Stationsmitarbeiter ihre mobilen Endgeräte nicht mehr individuell aktualisieren, wodurch das Unternehmen weitere Zeit einspart.

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