Mobile Business - Managers liebstes Kind

Mobile Business - Smartphones sind des Managers liebstes Kind. Quelle: © Stephen Coburn - Fotolia.com

Mobile Device Management prägt inzwischen das Bild in vielen Unternehmen. Geschäftliche Transaktionen werden immer häufiger über mobile Endgeräte abgehalten, was natürlich viele Vorteile mit sich bringt: Die Arbeit wird dadurch beispielsweise von unterwegs möglich und wichtige Schlüsselpersonen des Unternehmens bleiben auch außerhalb der Geschäftsräume im Ernstfall handlungsfähig. Mobile Business birgt aber auch einige Risiken hinsichtlich der Sicherheit und weiterer Aspekte, die stets bedacht werden sollten, bevor man sich dem Mobile Device Management zuwendet.

Die größte Chance beim Mobile Business besteht natürlich darin, dass Mitarbeiter notfalls stets zu erreichen sind. Je nach Beschäftigungsbereich kann es sein, dass ein Mitarbeiter außerhalb der Bürozeiten gebraucht wird, da ein Notfall vorgefallen ist, der seine Anwesenheit oder zumindest seine fachliche Kompetenz erfordert. Besonders im IT-Bereich kann es jederzeit zu Störungen kommen, die den raschen Einsatz eines Mitarbeiters rechtfertigen – erreichen kann ihn das Unternehmen schnell und einfach über sein mobiles Endgerät. Je leistungsstärker dieses ist, desto mehr Kommunikationswege stehen zur Verfügung. Neben der klassischen Kommunikation über das Smartphone wären über Apps und Anwendungen auch andere Wege denkbar, die je nach Einzelfall vielleicht sinnvoller wären.

Zu den Risiken des mobilen Managements gehört jedoch, dass gerade moderne Smartphones viele integrierte Funktionen mitbringen, die seitens des Unternehmens nicht erwünscht sind. Oft genug hört man, dass größere Unternehmen die Kamera der mobilen Endgeräte deaktivieren lassen, damit Mitarbeiter auf dem Unternehmensgelände keine Möglichkeit haben, Fotos anzufertigen. Gefährlich sind auch integrierte WLAN- und Bluetooth-Optionen, da auf diesem Wege leicht Daten ausspioniert oder Malware ins Unternehmensnetzwerk eingeschleust werden können. Damit die Mitarbeiter die gefährlichen Funktionen nicht aktivieren, bedarf es einer sicheren Lösung zur permanenten Abschaltung solcher Optionen. Mobile-Device-Management-Lösungen wie zum Beispiel ubi-Suite der Firma Ubitexx schaffen Abhilfe. Sie räumen alle notwendigen Security-Funktionen ein, wie die Echtzeit-Kontrolle über alle eingesetzten drahtlosen Geräte, Passwortschutz, Kontrolle der installierten Applikationen, Remote Kill bei Geräteverlust, Deaktivierung von Bluetooth-Verbindungen und die Einrichtung sicherer WLAN-Verbindungen und zuverlässigem E-Mail Push. Damit kann die notwendige Sicherheit über die unternehmenseigene Netzdomäne eines LAN hinaus auf die Smartphones, PDAs und Tablet-PCs der Mitarbeiter ausgedehnt werden. Dabei können je nach mobilem Betriebssystem alle oder manche unerwünschten oder riskanten Eigenschaften der mobilen Endgeräte zentral abgestellt werden, so dass die Sicherheitsanforderungen von Unternehmen erfüllt werden.

Bei der Entscheidung fürs Mobile Business sollten sich Unternehmen immer des Verwaltungsaufwandes bewusst sein, der damit einhergeht. Die Geräte müssen konfiguriert werden, außerdem sind die Mitarbeiter auf einen leistungsstarken Support angewiesen, wenn einmal ein mobiles Endgerät nicht funktioniert. Häufig sind aufgrund der Historie diverse Gerätemodelle verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Betriebssystemen im Einsatz, was die interne IT fordert. Der Verwaltungsaufwand lässt sich allerdings minimieren und zentralisieren – dank Softwarelösungen wie der ubi-Suite. Die zuständigen Mitarbeiter haben dadurch alles, was sie fürs Mobile Device Management brauchen, auf einen Blick vor sich. Eine solche Softwarelösung sollte jedes Unternehmen einsetzen, da es gerade beim Support im Falle einer Störung sehr aufwendig sein kann, diese zu beheben. Schließlich sind die mobilen Endgeräte gemeinsam mit den Mitarbeitern im Einsatz außer Haus und müssten für die Wartung einzeln ins Unternehmen gebracht werden, was nur unnötig Zeit und Geld kostet. Mobile Device Management-Lösungen wie die ubi-Suite sichern zudem die Durchsetzung der Betriebsvereinbarung ab, die bei der Aushändigung eines mobilen Endgerätes üblicherweise getroffen wird. In ihnen muss deklariert werden, zu welchen Zwecken das Gerät eingesetzt werden darf und welche Anwendungen seitens des Unternehmens nicht erwünscht sind. Die Device Management-Lösung erleichtert den Einsatz mobiler Endgeräte im Unternehmensalltag, ohne dass Sicherheitsbeauftragte Panikattaken bekommen. Verwaltungsaufwand und Sicherheitsrisiken lassen sich effektiv minimieren oder sogar gänzlich ausschalten.

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Mobile Device Management (engl.: Verwaltung mobiler Geräte) steht für die zentrale Konfiguration und Verwaltung von Mobile Devices über die mobilen Kommunikationsnetze (OTA = Over-the-Air).

Mobile Devices sind kleine, tragbare Geräte wie Mobiltelefone, Sub-Notebooks, PDAs. Beispiele sind: BlackBerry, Pocket PC, Smartphone. Mobile Device Management betrifft die Verwaltung dieser mobilen Geräte im Unternehmenseinsatz. Aufgabe und Zweck von MDM ist die Verteilung von Konfiguration, Applikationen und Daten auf die Geräte durch eine zentrale Lösung.

Die IT-Abteilung eines Unternehmens definiert die Konfiguration (Einstellungen für E-Mail-Push, VPN oder APN, Dienste, Businessprogramme und Gerätevoreinstellungen) der in die Unternehmensinfrastruktur integrierten Mobilen Geräte inklusive der vorgeschriebenen Sicherheitsvorgaben zentral an einem Server in Benutzerprofilen. Eine Mobile Device Management-Lösung verteilt, installiert und konfiguriert Programme, Zertifikate und Einstellungen automatisiert per Mobilfunk auf den mobilen Unternehmensgeräten. Die Benutzer erhalten sofort einsetzbare Smartphones, PDAs und Tablet-Computer mit vollem Zugriff auf ihre geschäftlichen E-Mails, Termine, Adressen, Businessprogramme und das Unternehmens-Intranet.

Updates, Patches, Konfigurationsänderungen und Businessprogramme können mit einer Mobile Device Management-Lösung jederzeit fehlerfrei auf die mobilen Geräte gespielt werden, ohne dass der Benutzer sein Gerät in der IT-Abteilung abgeben muss. Der Einsatz einer Mobile Device Management-Lösung reduziert durch die Automatisierung den Aufwand und die Kosten für den Rollout und für die Verwaltung mobiler Geräte. Die im Markt angebotenen Mobile Device Management-Lösungen unterscheiden sich im Funktionsumfang und der unterstützten mobilen Betriebssysteme. Gute Mobile Device Management-Lösungen bieten neben automatischer Betriebssystemerkennung  eine Benutzerrechte-Verwaltung und ein integriertes Asset Management an.

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