United Malware Protection: Tabidus eint Sicherheitsanbieter als Schutz vor Cyberangriffen

Shields (Bildquelle: Tabidus Technoloy)Die Informationsbeschaffung durch Cyberangriffe nimmt stetig zu. Erst zu Nikolaus diesen Jahres hat das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)  Unternehmen in Deutschland erneut vor einer Cyber-Angriffswelle der Hacker-Gruppe „WinNTI“ gewarnt. Effiziente Konzepte zum Schutz brisanter Daten sind gefragt. Der IT-Sicherheitsverband Tabidus Technology vereint erstmalig die weltweiten Anbieter von Anti-Malware-Technologien und stellt diese auf Knopfdruck zur Verfügung. Wie das funktioniert und welchen Nutzen Unternehmen davon haben, erklärt Thomas Lebinger, CTO von Tabidus Technology, im Gespräch mit der Redaktion von Mobile Device Management.

Die Cyberwelt und deren globale Vernetzung bietet nicht nur viele Vorteile, sondern hat auch ihre Schattenseiten. Malware ist eine der größten Gefahren, die in unterschiedlichsten Formen, ein Unternehmen bedroht. Vom Diebstahl der Firmengeheimnisse über den Ausfall der IT bis hin zu Datenverlust und Erpressung kann bereits ein einzelnes Malware-Exemplar für großen Schaden sorgen. Die IT-Sicherheitsbranche sieht sich mittlerweile, laut dem AV-Test Institut, mit über 900 Millionen verschiedenen Malware-Varianten konfrontiert, die mit einem täglichen Zuwachs von über 350.000 neuen Exemplaren, im Vormarsch ist. Entsprechend groß ist auch die benötigte Vielfalt an technologischen Ansätzen, um einen ausreichenden Schutz vor den globalen Cyberdrohungen bieten zu können.

„Die Anzahl und Komplexität der Sicherheitsprodukte die in der heutigen Zeit für einen adäquaten Schutz erforderlich sind, treiben Unternehmen an ihre Grenzen“, konstatiert Thomas Lebinger und fährt fort:„Besonders die Inkompatibilität zwischen den Produkten und die daraus resultierende Notwendigkeit sich für einen einzelnen Anbieter entscheiden zu müssen, macht IT-Sicherheit zu einer großen Herausforderung.“

Genau an dieser Problemstellung setzt Tabidus Technology an. Der IT-Sicherheitsverband hat es sich zur Aufgabe gemacht diese Einschränkungen aufzuheben und die technische Zusammenarbeit der Sicherheitsanbieter, zu denen bereits Avira, Cyren und IKARUS zählen, Sicherheitsverantwortlichen von Unternehmen in einer neuen Form bereitzustellen. Ziel des United Malware Protection Ansatzes ist es einen gewünschten Anbieter auf Knopfdruck, in einem gemeinschaftlichen System, zu aktivieren, beliebig mit anderen Herstellern zu kombinieren, ohne individuelle Sicherheitsprodukte zu installieren.

„Einzelne Sicherheitsprodukte können nicht miteinander kombiniert werden, weil sie dafür nicht konzipiert wurden,“ erläutert Thomas Lebinger. „Um eine technische Zusammenarbeit zu ermöglichen, muss die Kerntechnologie eines Anbieters in ein universelles Scan-Framework eingebettet werden. Erst dadurch ist es möglich die verschiedenen Technologien flexibel miteinander zu nutzen.“

Detection (Bildquelle: Tabidus Technology)Die United Malware Protection stellt einen neuen, agilen Umgang mit IT-Sicherheitsanbietern und deren Technologien dar, von denen Unternehmen auf vielfache Weise profitieren können. Durch die Kombinationsmöglichkeit von unabhängigen Anbietern können mehrere Schutzpotentiale gleichzeitig zum Einsatz gebracht werden. Das maximiert die Erkennungsrate von Bedrohungen, verkürzt die Reaktionszeit auf neuartige Bedrohungen und stellt einen Schutz vor den negativen Auswirkungen von Fehlalarmen (False-Positives) dar, durch Mindestübereinstimmung von Anbietern bei automatischen Säuberungsaktionen. Zugleich wird damit die Basis für echte Multi-Vendor-Strategien geschaffen, die zur Einhaltung einer IT-Compliance erforderlich sind und eröffnet neue Möglichkeiten für die Gestaltung des Sicherheitskonzeptes und der Behandlung von Sicherheitsvorfällen.

Unabhängig davon welche Anbieter, in welchen Kombinationen, zum Einsatz gebracht werden, bleibt das Basissystem mit dessen Benutzeroberfläche immer konstant. Ein Anbieterwechsel erfordert daher keine Umschulung der Mitarbeiter, keinen erneuten Software-Roll-Out und Änderungen können im laufenden Betrieb, via Hot-Swap, durchgeführt werden; bei Bedarf auch Netzwerkweit, innerhalb weniger Minuten. Das ist die Grundlage für Unternehmen,  neue Anbieter und weitere innovative  Sicherheitstechnologien schnell und unkompliziert einzusetzen.

„Wir sind davon überzeugt, dass der agile Umgang mit Sicherheitsanbietern die Zukunft der IT-Sicherheit darstellt. Die Bedrohungslandschaft ist so vielfältig geworden und ändert sich so schnell, dass mit herkömmlichen Einzellösungen nicht Schritt gehalten werden kann“, meint Thomas Lebinger.

United Endpoint Protector vereint die Technologien von Avira, Cyren und IKARUS (Bildquelle: Tabidus Technology).

United Endpoint Protector vereint die Technologien von Avira, Cyren und IKARUS (Bildquelle: Tabidus Technology).

Tabidus stellt den United Endpoint Protector, das erste Basissystem für den Schutz von Windows Clients und Servern, gemeinsam mit den Technologien von Avira, Cyren und IKARUS, aktuell zum Testen bereit.
Interessierte Unternehmen können sich noch bis Jahresende unter https://www.tabidus.com/de/test/ registrieren, um an den kostenlosen Tests teilzunehmen.

Herr Lebinger wir danken Ihnen für das Gespräch.

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